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Staudeplan

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als Postkarten-Puzzle. Dieses teilweise in liebevoller Handarbeit gefertigte Puzzle ist eine wunderbare Geschenkidee.

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Stralsunder Hefte für Geschichte, Kultur und Alltag 2016

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die bereits 8. Auflage dieses interessanten Schaufensters in die lokale und regionale Geschichte.

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Der Pferdekopf am Rathaus

Im 16. Jahrhundert war es üblich, dass sich die Bürgermeister, unter deren Leitung die Bauausführungen am Rathaus standen, an diesem Gebäude mit ihrem Wappen verewigten. Dieses letzte erhaltene Wappenbild gehört der alten Stralsunder Familie Swartes.


HAS bedeutet Herr Arend Swartes. Es diente später wandernden Handwerksgesellen als Wahrzeichen. Die Gesellen mussten nach den gesetzlich festgelegten Wanderjahren dem Meister diese Urkundenzeichen zum Beweis ihrer Anwesenheit in den jeweiligen Orten beschreiben.

Mit dem Pferdekopf verbinden Stralsunder noch eine andere Geschichte:

In der Zeit, in der es noch keine Autos gab, leistete sich die Stadt eigene Kutscher. Ein solcher Stadtkutscher beförderte einen Ratsherrn zum deutschen Kaiser nach Wien. Dort angekommen, hatte er genug Zeit, die Stadt kennen zulernen. Er beobachtete, wie Artilleristen sich umsonst abmühten, mit 18 Pferden ein Geschütz direkt einen Berg hinauf zu befördern. Er schloss eine Wette ab, dass er es mit seinen 4 Pferden schaffen würde. Dies gelang ihm, indem er auf der einen Seite des Geschützwagens ein kleineres Rad aufzog und das Geschütz in Windungen um den Berg herumzog. Die Wette war gewonnen. Die Geschichte sprach sich bis zum Kaiser rum, der den Stadtkutscher zum kaiserlichen Leibkutscher ernennen wollte. Dieser lehnte mit der Begründung ab, lieber 24 als nur einem Herren zu dienen. Ein einzelner Dienstherr konnte eben schneller entlassen als viele. Zur Erinnerung an den Stadtkutscher wurde der Pferdekopf im Rathausdurchgang angebracht.