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Angst vor dem Zahnarzt - welche Methoden helfen bei einer Dentalphobie?

Regelmäßige zahnärztliche Kontrolluntersuchungen sind wichtig für die Zahngesundheit. Zahnprobleme wie Karies und Parodontitis können nur durch rechtzeitige Behandlungen beseitigt werden. Für Patienten mit Zahnarztphobie stellt jedoch der Besuch einer Zahnarztpraxis eine große Herausforderung dar.


Sanfte Verfahren gegen Zahnarztphobie

Übertriebene Angst vor dem Zahnarzt wird als Zahnarztphobie bezeichnet. Angstpatienten fühlen sich schon beim Betreten einer zahnärztlichen Praxis völlig ausgeliefert. Schweißausbrüche, Angst- und Panikattacken gehören zu den Symptomen der Zahnarztangst, die eine Behandlung oft unmöglich macht. Bei einer Zahnbehandlungsphobie werden oft dringend notwendige Zahnarzttermine nicht eingehalten. Die Ursachen für Zahnarztphobien sind vielfältig und von verschiedenen Faktoren abhängig. Oft genügt bereits eine einzige negative Erfahrung während einer zahnärztlichen Behandlung, um eine Phobie auszulösen. Die Angst vor Schmerzen spielt dabei eine zentrale Rolle. Obwohl heutzutage in einer Zahnarztpraxis modernste Geräte zum Einsatz kommen und kurzzeitig wirkende Betäubungsmittel verfügbar sind, ist die Anzahl von Angstpatienten bisher nicht gesunken. Besonders sensible Menschen leiden bereits mehrere Tage vor einem Zahnarzttermin unter extremer Ängstlichkeit. In vielen Fällen liegt kein objektiver Grund für die Zahnarztangst vor, sodass von irrationalen Ängsten gesprochen wird. Eine Zahnarztphobie kann durch die typischen, in einer Zahnarztpraxis vorkommenden Geräusche ausgelöst oder verstärkt werden. Von der Dentalphobie sind Schätzungen zufolge circa 15 Prozent aller Deutschen betroffen. Da Angstpatienten oft keine Zahnarzttermine wahrnehmen, können notwendige Zahnbehandlungen nicht durchgeführt werden, sodass die Zahnschäden mit der Zeit größer werden und aufwendige Therapien erforderlich sind. Nach dem Motto "Zahnarzt Dr. Seidel - Keine Angst vor dem Zahnarzt" setzt der Spezialist für Zahnarztangst aus Kleinmachnow eine sanfte Methode aus dem Bereich der Oralchirurgie ein, damit Zahnarztphobien im Tiefschlaf abgebaut werden können. In der Zahnarztpraxis werden Zahnbehandlungen ohne Schmerzen in Kurznarkose durchgeführt. Bei Behandlungen im Dämmerschlaf bekommt der Patient in der Regel nichts vom Eingriff mit. Bei längerfristigen Eingriffen besteht die Möglichkeit, eine Vollnarkose zu verabreichen.

Verhaltenstherapeutische Möglichkeiten zum Angstabbau

Grundsätzlich ist vor der Narkose ein ausführliches Arzt-Patienten-Gespräch zu führen, in dem auch eine Aufklärung über mögliche Nebenwirkungen und Risiken in Verbindung mit der Narkose erfolgt. Tiefschlafbehandlungen und Sedierungen werden heutzutage in vielen Zahnarztpraxen routiniert durchgeführt. In der Regel können die Patienten die Praxis schon nach einer kurzen Überwachungszeit verlassen. Aufgrund der Schmerzvermeidung durch die Narkose kann die Zahnarztangst auf ein Minimum reduziert werden. Als Alternative besteht bei einer Verhaltenstherapie die Möglichkeit, unnötige Angst vor Zahnarztbehandlungen abzubauen. Da das Schmerzempfinden an den Zähnen besonders groß ist, muss eine psychologische Behandlung über einen längeren Zeitraum durchgeführt werden, um die Angst zu reduzieren. Damit die Psychotherapie dauerhaft Erfolg hat, sollte die Behandlung bei einem geschulten Psychotherapeuten stattfinden. Eine Methode, die einfach zu erlernen ist und sich zum Angstabbau eignet, ist die progressive Muskelrelaxation. Diese wirksame Entspannungstechnik, die beim Abbau von Stress und Ängsten hilft, muss zunächst unter fachkundiger Aufsicht erlernt werden, bevor die Übungen auch zu Hause durchgeführt werden können. Mit dieser Entspannungsmethode können neben der Zahnarztphobie auch andere Ängste überwunden werden. Bei einer Dentalphobie helfen auch verständnisvolle Gespräche mit einer Vertrauensperson, Ängste zumindest so zu reduzieren, dass eine Zahnbehandlung möglich ist.