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Das neue Jahr beginnt wie das Alte endete

Die Volleyballerinnen der Stralsunder Wildcats verlieren das erste Spiel der Rückrunde in der 2.Bundesliga Nord. In der heimischen Diesterweg-Sporthalle mussten sie sich vor 330 Zuschauern nach 123 spannenden Spielminuten dem Tabellennachbarn TSV Rudow Berlin mit 2:3 (18:25, 25:17, 25:27, 25:18, 13:15) geschlagen geben.


Damit begann das neue Jahr wie das Alte endete – mit einer knappen 2:3-Niederlage.

„Wir haben in dieser Saison eine noch recht junge Mannschaft. Leider unterliegt unsere Leistung im Spiel noch zu starken Wellenbewegungen. Wir können jeden Gegner in Bedrängnis bringen, aber auch gegen alle Teams der Liga Sätze verlieren. Daher war es heute auch ein verdienter Sieg der Routine“ so Trainer André Thiel kurz nach Spielende. „Letztlich haben wir nicht cool genug die uns bietenden Chancen genutzt.“

Dass diese durchaus vorhanden waren, lässt sich vielleicht am vorentscheidenden 3.Satz ablesen. Nach 16:14-Führung zur 2.technischen Auszeit kamen die Wildcats durch Unachtsamkeiten und leichte Fehler schnell mit 16:17 in Rückstand. Beim Spielstand von 22:19 hatten die Vorpommern diesen Lapsus wieder korrigiert um anschließend dem Gästeteam erneut 5 Punkte am Stück zu überlassen. Doch zwei Satzbälle der Hauptstädterinnen konnten mit viel Einsatz und Kampf abgewehrt und unter großem Jubel der Fans ein eigener Satzball erkämpft werden. Doch dann folgten wieder 3 Gästepunkte am Stück und der TSV Rudow ging mit 2:1 in Führung. Wer die deutlichen Satzgewinne in Satz 2 und 4 sah, wusste, dass der 5.Satz diesmal hätte verhindert werden können. Doch wiedermal boten die Wildkatzen den Zuschauern eine Partie über die volle Spielzeit, die im Tiebreak bis zum Ende spannend blieb. Am Ende landete ein Diagonalangriff von Madleen Piest nur knapp im Aus. Damit war die 5. Niederlage der Stralsunderinnen über die volle Spielzeit von 5 Sätzen besiegelt. Es ist die insgesamt 8 Niederlage der Saison.

Wiederum beeindruckend die Routine und Abwehrleistung des Gästeteams von Trainer René Marschner, die sich diesen Erfolg erkämpften und konsequent auf ihre Chancen gewartet hatten. So zeigte Libera Annika Kummer im 3.Satz vollsten Einsatz und versuchte einen Ball noch aus dem Bereich der Hallen-DJs zu retten. Trotz Verletzung am Kopf und kurzer Behandlung durch die Sanitäter des ASB, mischte die Libera nach kurzer Zeit wieder mit. Kleinigkeiten haben dieses Spiel entschieden, vielleicht war dies eine davon.

Die Stralsunder Wildcats bleiben mit nun 15 Punkten weiterhin auf Tabellenplatz 7 bevor nun 3 Auswärtsspiele anstehen. Allesamt Spiele mit Siegchancen – aber auch mit Potenzial für 5 Sätze.