Sie sind hier: Home > Geschichte > Geschichten, Anekdoten > Der Schuss

Stralsund Shop Mobile App E-Mail Geschichtliches Essen & Trinken Einkaufen

Staudeplan

Staudeplan

als Postkarten-Puzzle. Dieses teilweise in liebevoller Handarbeit gefertigte Puzzle ist eine wunderbare Geschenkidee.

Staudeplan


Stralsunder Hefte für Geschichte, Kultur und Alltag 2016

Stralsunder Hefte für Geschichte, Kultur und Alltag 2016

die bereits 8. Auflage dieses interessanten Schaufensters in die lokale und regionale Geschichte.

Stralsunder Hefte 2016


ABC Antiquariat & Buchhandlung

ABC Antiquariat & Buchhandlung

Über 14.000 Bücher für Leseratten und Sammler, aber auch Modernes.

zur Website


Der Schuss

Wallenstein hatte während der Belagerung der Hansestadt sein Zelt in der Nähe einer mächtigen Linde am Rande des Hainholzes aufgeschlagen. Der Legende nach wollte ein alter Landsknecht in die Armee der Kaiserlichen eintreten und wurde bei Wallenstein vorstellig.


Dieser wies den alten Mann auf Grund seines schäbigen Aussehens ab und verhöhnte ihn. Der Landsknecht, der angeblich mit dem Teufel im Bunde stand, da seine Kugeln nie das Ziel verfehlten, ging zu den Stralsundern und tat seinen Dienst als Wachposten auf dem Wall. An einem sommerlichen Tag nahm Wallenstein die Berichte seiner Generäle entgegen und - erbost über die schlechten Meldungen - soll er seinen berühmten Ausspruch getätigt haben "Und wenn Stralsund mit Ketten an den Himmel gebunden ist, so soll es doch herunter". Wallenstein griff zu einem Glas Wein und wollte damit den Ärger runterspülen. Dies beobachtete der alte Landsknecht vom Wall aus und schickte eine Kugel zu Wallenstein, die das Glas in seiner Hand zerschmetterte. Bleich vor Schrecken erteilte er den Befehl, die Belagerung sofort abzubrechen.