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Kirche St. Marien

Die im Jahre 1298 erstmals erwähnte St. Marienkirche gilt als das imposanteste Stralsunder Bauwerk. Im Jahre 1382 oder 1384 stürzte der Turm auf Grund des nicht ausreichend befestigten Untergrundes ein und zertrümmerte Teile des damaligen Kirchenbaus. Kurz darauf begann man mit dem Neubau.




1411 ist die Anbringung einer Stundenglocke im Dachreiter belegt. 1416 wurde der Grundstein für den auf einem ca. 14 m hohen Rost- und Pfahlwerk ruhenden gewaltigen Turmbau gelegt. Im Jahre 1464 konnten dann auch die Turmglocken eingehängt werden. Mit dem Bau der Turmspitze begann man allerdings erst 1475. Bis 1478 dauerten die Arbeiten am Turmhelm, der von dem Meister Johannes Rose, seinem Meisterknecht Erick Sasse und fünf Mann auf dem Neuen Markt vorgefertigt worden war. Von Meister Rose ist überliefert, dass er nur eine Hand und an dieser nur zwei gesunde Finger hatte. Im Jahre 1485 erfolgte die Eindeckung mit 300 Zentnern Kupfer.

Schon vom Wasser aus konnten die Seeleute die sehr hohe, gotische Turmspitze erkennen, durch welche die Kirche eine Gesamthöhe von ca. 151 m erreichte. Von einem Blitzschlag getroffen, brannte der spitze Helm 1647 ab und wurde durch eine breite Barockhaube, welche man 1708 fertiggestellt hatte, ersetzt. Der Kirchturm hat heute daher eine Höhe von ca. 104 m.

Leider ist von der Ausstattung kaum etwas erhalten geblieben, denn der Stralsunder Bildersturm 1525 während der Reformationszeit hat fast alles vernichtet. Erheblichen Schaden erlitt St. Marien aber auch während der französischen Besatzung von 1807 bis 1810. Zu dieser Zeit nutzten die Franzosen die Kirche als Heulager und Pferdestall. Nach den Befreiungskriegen ging man an die notwendig gewordenen Reparaturarbeiten. 1821 wurde die Turmspitze erneuert.

In den dreißiger Jahren des 19. Jahrhunderts restaurierte man das Innere der Kirche. Im Jahre 1930 erfolgten eine Neueindeckung des Turmes mit Kupfer und eine Erneuerung des stark vom Holzwurm zerfressenen hölzernen Dachreiters. 1934 wurde St. Marien vollkommen eingerüstet und neu verfugt. 1949 bis 1951 erfolgten durch Klempnermeister Schwaak Arbeiten am Turm, nachdem dieser durch einen Brand im August 1947 beschädigt wurde. In den 1970er Jahren wurden geringe Restaurierungsarbeiten durchgeführt.

Die St. Marienkirche beherbergt etwas ganz Besonderes: Hier befindet sich das letzte Werk des berühmten Orgelbauers Friedrich Stellwagen aus Lübeck. Die 1653 - 1659 erbaute Orgel wurde während des 2. Weltkrieges glücklicherweise ausgelagert und konnte nach dem Krieg wieder hergestellt werden.

Seit 1991 laufen Sanierungsarbeiten an Dach, Außenhülle und Fenster, seit 2003 im Inneren der Kirche. Die Orgel wurde in den Jahren 2004 - 2008 umfassend rekonstruiert und in ihren Ursprungszustand versetzt.

Neben dem Turm steht die zur Sühne errichtete Apollonienkapelle (Papenbrand tom Sunde).

Wenn Sie gut zu Fuß sind, sollten Sie einen Aufstieg auf den Turm wagen.


Kontakt: Evangelische Kirchgemeinde St.Marien zu Stralsund

18439 Stralsund, Marienstraße 16

Kontakt: Pfarrer Christoph Lehnert
Telefon: 03831-298965
Fax: 03831-298966
E-Mail: marien.hstSPAMFILTER@st-mariengemeinde-stralsund.de
Verweis: www.st-mariengemeinde-stralsund.de


Besichtigungen April - Oktober

Mo
09:00-18:00
Di
09:00-18:00
Mi
09:00-18:00
Do
09:00-18:00
Fr
09:00-18:00
Sa
09:00-18:00
So
09:00-18:00

An Sonn- und Feiertagen ist während des Gottesdienstes von 10 - 11 Uhr keine Besichtigung der Kirche möglich.

Während der Öffnungszeiten kann der Kirchturm bestiegen werden.