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Kloster St. Katharinen

Erstmalige Erwähnung fand das Kloster auf einer Inschrift mit der Jahresangabe 1251. Laut Urkunde vom 31. Oktober 1261 schenkte Fürst Witzlaw ll. (1260 - 1303) dem Dominikanerkloster den freien Platz zwischen dem bisherigen Klostergelände und dem Stadtwall, einschließlich diesem und des dazugehörigen Grabens.




Bald danach wurde sicher mit dem Bau des Klosterkomplexes, insbesondere der Kirche begonnen, dessen Fertigstellung sich bis um 1317 hinzog. Die Reformation 1525 ging auch an diesem Kloster nicht spurlos vorbei. Dadurch ist von der Inneneinrichtung heute kaum noch etwas vorhanden.

Die Gebäude wurden letztmalig christlich durch die Schwestern des Brigittinenklosters genutzt. Nach Umbauarbeiten zog 1560 in die ehemaligen Klosterräume das aus drei kirchlichen Schulen gebildete Gymnasium und ein Waisenhaus ein.

Die Klosterkirche nutzten die Schweden seit 1678 und nach 1815 die Preußen als Arsenal bis zum Verkauf 1902 an die Stadt. Für die Nutzung als Arsenal zog man Holzböden in den Innenraum ein. Nach Auszug des Waisenhauses aus den Klosterräumen folgte eine umfangreiche Restaurierung der Gebäude in den Jahren 1919 - 1924. In die Räumlichkeiten zog dann das seit 1859 bestehende und bis dahin im Rathaus untergebrachte "Neuvorpommersche Museum für einheimische Altertümer und Kunstgegenstände" ein. Aus dieser musealen Einrichtung entwickelte sich dann das Kulturhistorische Museum.

Die Kirche wurde 1973 komplett entkernt, die zugemauerten Fenster wieder geöffnet und der Innenraum mit einer Stahlkonstruktion für das Meeresmuseum versehen.