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St. Johanniskloster

Im Jahre 1254 wurde das Kloster St. Johannis von den Franziskanermönchen mit Erlaubnis des rügenschen Fürsten Jaromar II. gegründet und gehört somit zu den ältesten Bauwerken der Hansestadt Stralsund.




Als Bauplatz wies man dem Bettlerorden einen Hof am Stadtrand in der Nähe des Strandes zu. Den Grund und Boden stifteten mehrere rügensche Adlige und die Lage im Armeleuteviertel der Stadt entsprach dem Armutsideal der Franziskaner.

Von Beginn an waren die Mönche auf Stiftungen angewiesen und es fehlte auch nicht an Förderungen durch die Stralsunder Bürger, denn die Franziskaner waren wegen ihres sozialen Engagements, aber auch wegen der Predigten, die sie in allgemein verständlicher Sprache hielten, sehr beliebt bei den Bürgern. Die Türen des Klosters wurden für alle geöffnet, die der Seelsorge oder der Heilung und Pflege bedurften.

Heute kann außer durch zahlreiche Testamente nur wenig zur Geschichte und zum Bau des Klosters ermittelt werden, da das Klosterarchiv während der Reformationszeit vollständig vernichtet wurde. Im Jahre 1624 fiel die 77 Meter lange gotische Hallenkirche einem Feuer zum Opfer, brannte völlig nieder. Zerstört wurde auch das Dach des Konventsgebäudes. Die Ruine des Chores wurde aber um die Mitte des 17. Jahrhunderts zur kleinen Johanniskirche ausgebaut. Leider kam es während des Zweiten Weltkrieges zur Bombardierung und somit zur Zerstörung der kleinen Johanniskirche und des im Kirchenschiff befindlichen Kreuzganges.

In den 1960er Jahren saniert, entwickelte sich das Kloster zu einem beliebten Aufenthaltsort. Ein faszinierendes Ambiente für Konzerte und Vorträge bietet der Kapitelsaal mit seinem Kreuzgewölbe und den gotischen Wandmalereien. Der Räucherboden im Oberge­schoss stellt eine Rarität dar. Die Kamine enden unter dem Dach und geben den Rauch in den Bodenbereich frei. In der Bibliothek, die zum Stadtarchiv gehört, werden rund 2.500 Bücher des schwedischen Generalgouverneurs Axel Graf von Löwen aufbewahrt. Sie stammen aus einer Schenkung von 1761 an die Stadt Stralsund.

Die westlich vom Kloster angelegten Fachwerkhäuschen werden als Wohnungen genutzt.

In der Ruine des Kirchenschiffs erinnert eine Nachbildung der Pietà von dem Bildhauer, Grafiker und Dichter Ernst Barlach an das unsagbare Leid, das der Völkermord über die Menschheit brachte.

Auf dem Klostergelände befindet sich das Stralsunder Stadtarchiv und die Klosterräume werden als Magazin genutzt.