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Wandkalender Stralsund 2022

Wandkalender Stralsund 2022

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Der Stadtführer mit Altstadtplan

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Wo sind sie, die Top-Sehenswürdigkeiten oder die versteckten Schönheiten der alten Hansestadt?
Ein reich bebilderter Streifzug durch Stralsunds Geschichte und Gegenwart mit nützlichen Tipps für Ihren Urlaub.

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Giebelhäuser

Das Giebelhaus war der vorherrschende Typ eines Kaufmannshauses aus der Zeit der Gotik. Auch heute begegnet man diesen imposanten Gebäuden in der Altstadt.



Wie ist das Gebäude aufgebaut?

Den Hauptraum dieses Gebäudetyps bildet die geräumige Diele. Sie schließt zur Hofseite mit einem großen Fenster, der Lucht, ab. In der Diele befindet sich etwas abseits vom Mittelpunkt des Giebelhauses der vom Keller reichende Hausbaum, der die Lasten der über der Diele befindlichen Speicherböden auffängt.

Die Ware wurde in der Diele angeliefert und mit Hilfe eines im Dachraum befindlichen Aufzugsrades auf die Speicherböden verteilt. In der Diele bot der Kaufmann u. a. seine Waren an und braute Bier zum Eigengebrauch und für den Handel.

Für Geschäftsabschlüsse diente ein kleiner, von der Diele abgeteilter Raum, das sog. Kontor. Das dem Haupthaus angebaute Haus, der sog. Kemladen, wurde von der Kaufmannsfamilie zu Wohnzwecken genutzt. An der Trennwand des Haupthauses zum Kemladen befanden sich eine Kellertreppe und die Feuerstelle.

Im Keller, der in die Straße reinragt, hatten die Giebelhäuser oft eine eigene Wasserversorgung in Form von Brunnen oder eines Anschlusses an die öffentliche Wasserleitung.

Der repräsentativen Straßenfassade mit dem Eingangsportal war ein sog. Beischlag vorgesetzt, flankiert von Beischlagsteinen oder Wangelsteinen, auf denen bildliche Darstellungen wie Wappen oder die Hausmarke herausgemeißelt waren. Sie dienten den Orts- und Schriftunkundigen zur Orientierung.


Hier zeigen wir Ihnen Bilder von Giebelhäusern


Wiederum beidseitig vom Beischlag befanden sich die Kellereingänge.

Neben den Giebelhäusern gab es aus Gründen der steuerlichen Erhebungen noch Gebäude, die in Buden und Keller eingeteilt wurden. Buden waren kleinere, traufenständige Häuser, überwiegend von Handwerkern und einfachen Kaufleuten bewohnt. Den Kellern ordnete man Räume und Gebäude zu, die zu einem Teil oberhalb oder ganz unterhalb der Straßenoberfläche lagen bzw. Häuser, die auf Grund ihres schlechten Zustandes von den ärmsten Bevölkerungsschichten bewohnt waren.


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